
Wir haben vom Kreisverband die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ erhalten!
Kaum ein Vogel vereint so viel menschliche Sympathie auf sich wie die Schwalbe. Früher galten sie als Glücksboten, die Höfe vor Feuer und Blitzeinschlägen bewahrten. Gerade in den Dörfern waren Schwalben früher in großer Zahl vertreten – in Kuh- und Schweineställen wurde gezwitschert und gebrütet, abends flogen sie über Weiden und Äcker. Doch der Strukturwandel hat viele Nistplätze verschwinden lassen: Ehemalige Hofstellen wurden umgenutzt oder verriegelt – oft, weil man „keinen Dreck“ von den kleinen Luftakrobaten haben möchte.
Unser Ansatz ist ein anderer: Wo früher am Hof Schwalben nisteten, ist heute Wohnraum entstanden. Parallel zu unseren Umbaumaßnahmen haben wir Ersatzquartiere geschaffen und öffnen zur Saison den ehemaligen Heu- und Strohboden. Unsere hofnahe Streuobstwiese wird beweidet – denn wo Pferdeäpfel oder Kuhfladen liegen, gibt es reichlich Insekten für Schwalben und andere Vögel. Auch Wasserstellen wie Lehmpfützen für den Nestbau und befüllte Wannen als Tränke unterstützen die Tiere.
Wenn ihr ebenfalls im Bereich Schwalbenschutz aktiv werden möchtet, könnt ihr euch hier informieren:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/schwalbenfreundliches-haus/24102.html